wp9f511dec.png
wp93b90b47.png

© 2020 PC Connection

 

PC Connection

wp6a11cca5.png

wp28ef89a8.png

wp5ac262eb.png

wp6d171e78.png

wp2b589592.png

wp38a5a81e.png

wpd6a4a6f8_0f.jpg
wpa3d10e0a.png
wp53081eb9.png

ZIELE DES NEUEN QS-VERFAHRENS

 

Durch das Erfassen und Auswerten von Daten beider Versorgungsbereiche ist es erstmals möglich, die unterschiedlichen Behandlungspfade bei chronischem Nierenversagen über einen längeren Zeitraum sektorenübergreifend zu beobachten. Das Verfahren hat insbesondere folgende Ziele:

› Kooperation zwischen Dialyseeinrichtungen und Transplantationszentren unterstützen

› Behandlungsqualität in Bezug auf Dialysen und Transplantationen fördern

› Komplikationsraten bei der Dialysebehandlung beziehungsweise nach der Transplantation
 reduzieren

› Begleit- und Folgeerkrankungen durch die Dialysebehandlung und Transplantation
 verringern

› Transparenz über die Qualität der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit
  chronischer Niereninsuffizienz fördern

› Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten stärken

 

Das neue QS-Verfahren betrifft in der vertragsärztlichen Versorgung alle Ärzte, die Dialysen zur Behandlung des chronischen Nierenversagens durchführen. Zudem können Ärzte, die in einer Dialyseeinrichtung angestellt tätig sind, an der Dokumentation von Qualitätssicherungsdaten beteiligt sein.

Neue Qualitätsindikatoren

Zum Start des Verfahrens 2020 wird es 15 Qualitätsindikatoren für die Dialyse geben. Einige dieser Indikatoren sind für das Verfahren vollständig neu entwickelt worden: So wird beispielsweise die Rate der Aufklärungen über Behandlungsalternativen bei chronischer Niereninsuffizienz erfasst. Ein weiterer neuer Indikator ist die Erhebung der Anzahl der Patienten, die innerhalb von 180 Tagen nach Beginn einer Dialysebehandlung einen Shunt erhalten haben. Andere Indikatoren, wie die Erfassung der „Dialysefrequenz und -dauer pro Woche“, sind aus der QS-Richtlinie Dialyse bereits langjährig bekannt. Ergänzend werden Langzeitverläufe chronisch nierenkranker Personen bis zu zehn Jahre über  sogenannte „Follow-up-Indikatoren“ abgebildet.